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Ulrike Schade

Ulrike Schade, Beisitzerin

Aufgaben im Vorstand

  • Kurzfristige Projekte
  • Organisation von Veranstaltungen

Zu meiner Person

Mit dem Abschluss des Diplomstudiums der Geoökologie 2006 in Karlsruhe erwarb ich nicht nur Fähigkeiten im analytischen Denken, sondern erfüllte mir auch den Traum, die Welt mit geschulten naturwissenschaftlichen Augen betrachten zu können. Ich denke mit sehr viel Freude an die tolle Studienzeit zurück. Sowohl das Miteinander mit den anderen Studierenden wie auch der breite inhaltliche Input waren eine große Bereicherung in meinem Leben.
Nach der Ausbildung erhielt ich zunächst die Chance, die Umstrukturierung des Diplomstudienganges Geoökologie zu Bachelor und Master of Science Geoökologie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu koordinieren. Während dieser Zeit (2007-2010) baute ich einen engen Kontakt zum Vorstand des VGÖD auf. Gleichzeitig forschte ich in einem durch die DfG finanzierten Forschungsprojekt für junge Wissenschaftler zu Erfolgskontrollen von Fließgewässerrevitalisierungen (Feasability Studies for Young Scientists). Von 2010 bis 2012 folgte der Schritt als Schriftführerin in den Vorstand des VGÖD, um deutschlandweit die Vernetzung der Geoökologinnen und Geoökologen mitzugestalten.

Später habe ich meine Perspektiven eher in der Praxis als in der Forschung gesehen. Mit der neuen Tätigkeit als Geschäftsführerin des länderübergreifenden Naturschutzvereins RhönNatur e. V. im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön arbeitete ich als Projektkoordinatorin im Bereich Naturschutz / Wildtiermanagement und Fließgewässerrevitalisierungen. Ein Herzensprojekt, welches ich in diesem Zeitraum leitete, ist hierbei das von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und Allianz Umweltstiftung unterstützte Projekt „Wildkatze in der Rhön“.

2013 wirkte ich für die Bayerische Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservates Rhön (Regierung von Unterfranken) an der Erstellung des Erweiterungsantrages mit. 22 neue bayerische Gemeinden, darunter die Städte Hammelburg, Bad Kissingen, Bad Neustadt und Mellrichstadt sind seit Juni 2014 Teil des erweiterten UNESCO-Biosphärenreservates. Im Zuge der notwendigen Neuerstellung des Rahmenkonzeptes (Leitbild der Region) war die länderübergreifende Koordination des Bürgerbeteiligungsprozesses sowohl verwaltungsstellenintern (BY, HE, TH) als auch in der Region meine Arbeitsaufgabe bis Ende 2017.

Im Jahr 2018 leitete ich für 6 Monate das Dezernat für Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung im Müritz-Nationalpark. Im Nationalparkamt war ich zuständig für Presse-, Medien- und Onlinearbeit, Veranstaltungsmanagement, Konzeption von Informationstafeln, Nationalpark-Informationen sowie Umweltbildung.

Ab 2019 werde ich wieder im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön als Referentin für die Umsetzung des Nationalen Naturmonuments Grünes Band und des Sternenparks Rhön in der Thüringer Verwaltungsstelle tätig sein.