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Forum Ausgaben Details

Ausgabe 2016/3

Inhalt

Ausgabe 2016/3
VGöD - Intern
  • My Way Gruppencoaching
  • Neues Gewand für die Homepage des VGöD und das »FORUM«
  • Wechsel in der »FORUM«-Redaktion und in der Graik
  • Preisträger des Fotowettbewerbs 2016 »Geoökologie im Bild«
Schwerpunkt: 30 Jahre Verband für Geoökologie in Deutschland
  • Einführung
  • Geoökologie – Quo vadis?
  • 30 Jahre VGöD – Die Veränderung als Konstante
  • Entwicklung und Bildung der Hochschulkonferenz
  • Von der Breite in die Tiefe
  • Mitgliedsbeiträge gut investiert
  • Geoökologie im Gespräch
Geoökologie
  • UDATA GmbH – Umwelt & Technik
  • Berufsfelder
  • GeoökologInnen erzählen
  • Nachhaltigkeit und Kultur am Schwarzen Meer
  • Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit an der Universität Bayreuth schaffen
Neues aus Forschung und Praxis
  • Innovation an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik
  • Permafrostböden: Eine zentrale Größe im Klimawandel

Schwerpunkt: 30 Jahre Verband für Geoökologie in Deutschland (VGöD)

Ein weiteres – drittes – Jahrzehnt Verbandsaktivität und -geschichte liegt hinter uns. Dies ist, zusammen mit dem 20-jährigen Jubiläum der Geoökologie in Freiberg, ein schöner Anlass für eine Rundumschau. Der Schwerpunkt dieses Heftes beleuch- tet aus verschiedenen Perspektiven die Geschichte des VGöD und lässt dabei Personen zu Wort kommen, die sowohl Studiengang als auch Verband in dieser Zeit begleitet und geprägt haben. Wir schwelgen damit jedoch nicht bloß in Nostalgie, son- dern werfen auch einen Blick »hinter die Kulissen« und hoffen, durch die Beiträge zum Nachdenken über Ent- wicklung und mögliche Zukunft von Verband und Studiengang anzuregen.

Mit den folgenden Artikeln wollen wir nicht zuletzt zeigen, was der Verband unter anderem mit seiner Verbandszeitschrift im besten Sinn bietet: ein akti- ves Netzwerk mit einem lebendigen »FORUM« für die Geoökologie.

Quo vadis Geoökologie

Geoökologisches Denken und Handeln ist heute wichtiger denn je – darin sind wir uns wohl einig. Dass sich das Erfolgsmodell Geoökologie angesichts der veränderten Rahmenbedingungen in Forschung und Lehre trotz seines Erfolges enormen Her- ausforderungen gegenüber sieht, und dass das Erbe der Begründer der Geoökologie mit viel Engagement weitergeführt werden muss, legt Prof. Dr. Jörg Matschullat in seinem Artikel »Quo vadis Geoökologie« dar. Dabei wirft er einige nachdenkliche Fragen über die Zukunft des Studienganges auf. Die Teilnehmenden unserer Jahres- tagung in Freiberg hatten Gelegenheit, die lebhafte Podiumsdiskussion zum Thema mitzuverfolgen und sich dort ihr eigenes Bild zu machen.

Fachlicher Rückblick

Die Möglichkeit und die Freiheit, sich immer wieder neu zu erfinden – Einen span- nenden und persönlichen Blick auf den inzwischen erwachsen gewordenen Studien- gang liefert uns Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein mit seinem Artikel »Von der Breite in die Tiefe – Eine individuelle Geschichte der Geoökologie«.

Bildung und Entwicklung der HSK

Durch die Initiierung einer Hochschulkonferenz Geoökologie gelang es ab Mitte der 90er Jahre, alle Geoökologie-Studiengänge an einen Tisch zu bringen, gemeinsame Kerninhalte zu erarbeiten, und dadurch das noch neue Profil der Geoökologie als interdis- ziplinärer Umweltnaturwissenschaft zu festigen. Diesen wichtigen Erfolg in der Geschichte des Verbandes beschreiben in ihrem Beitrag Dr. Till M. Bachmann und Dr. Tobias Schneck.

Geschichte des Verbandes

Gemeinsam mit Dr. Dieter Schäfer, der ebenfalls mehrere Jahre als Vorsitzender des Verbandes aktiv war, blickt Dr. Tobias Schneck auf »30 Jahre VGöD – die Verän- derung als Konstante«. Ausgangspunkt ist der »Verein der Geoökologen« des Jahres 1986, der (erfolgreich) die enorme Herausforderung annahm, einen zukunftsweisen- den, jedoch weithin unbekannten Studiengang an einer eher unbedeutenden Uni- versität zu einem Markenzeichen zu machen. Der »Verband für Geoökologie« der 2010er Jahre entwickelt seine Ziele in einer sich stetig verändernden Studiums- und Berufswelt nicht nur weiterhin (und wieder verstärkt) in Richtung der geoökologischen Profilschärfung, sondern will seinen über 800 Mitgliedern auch Orientierungshilfen und insbesondere ein aktives geoökologisches Netzwerk bieten.

Interviews zur Geoökologie

Längst schon sind nachfolgende Generationen von Geoökologinnen und Geoöko- logen nicht nur in Deutschland, sondern auch international als renommierte Dozen- tInnen in Forschung und Lehre tätig. Wir freuen uns sehr, dass wir für diese »FORUM«-Ausgabe Prof. Dr. Jörg Matschullat und mit Prof. Dr. Wolfgang Zech und Prof. Dr. Klaus Müller-Hohenstein auch zwei Professoren der ersten Stunde für Interviews zur Geoökologie gewinnen konnten.

Leistungen des Verbandes im Überblick

Was der Verband und seine Aktiven für die Mitglieder leisten, präsentiert schließ- lich Arno Hartmann in seiner Übersicht der vielfältigen aktuellen Angebote des Ver- bandes: Welche Ziele wir verfolgen, welche Aktivitäten und neuen Leistungen es gibt, und von welchen Vorteilen die Mitglieder dabei profitieren können.

Wir wünschen nun allen Leserinnen und Lesern eine anregende Lektüre!

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