Gesamtausgabe 2/2021 zum Herunterladen nur für Mitglieder

Inhalt

VGöD - Intern

  • Jahrestagung der Geoökologie
  • Einladung zur Jahreshauptversammlung 2021

Schwerpunkt: Klimaschutz und Umweltpolitik mit der Zivilgesellschaft

  • Die zivilgesellschaftlichen Stimmen in der Klimapolitik - Einblicke in die politische Beteiligung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in Kolumbien, Georgien und der Ukraine - von Larissa Donges, Sarah Kovac, Franziska Sperfeld und Anne Nemack
  • Fracking in Kolumbien: Ein lokaler und globaler Kampf in den Sümpfen des Magdalena-Flusses - von Andréas Gómez O., Censat Agua Viva/Friends of the Earth Kolumbien, Übersetzung ins Deutsche: Martin Baumann, Bund für Umwelt- und Naturschutz e.V. (BUND)
  • Wird das Wasser knapp in der Ukraine? - von Yevheniia Zasiadko, Übersetzung ins Deutsche: Severin Ettl, Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND)
  • Wasserkraftwerke - Lösung für die Energieunabhängigkeit Georgiens? - von Nana Deisadze

Geoökologie

  • Masterstudierende berichten - Interview mit Marvin Teschner

Schwerpunkt: Klimaschutz und Umweltpolitik mit der Zivilgesellschaft

In den letzten drei Jahren haben das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) e. V., der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Censat – Agua Viva (Friends oft the Earth Colombia), Greens Movement Georgia (Friends of the Earth Georgia) und Ecoaction Ukraine sich mit der Frage beschäftigt, wie die Zivilgesellschaft[1] (dabei vor allem Nichtregierungsorganisationen) in Kolumbien, Georgien und der Ukraine die Klimapolitik ihres Landes wirksam mitgestalten können und wie ihre Kompetenzen und Beteiligungsrechte gestärkt werden können. Die Artikel dieses Schwerpunkts geben Einblicke in Studienergebnisse aus dieser Zusammenarbeit und das Engagement von Umweltorganisationen vor Ort.

Weitere Informationen: www.ufu.de/projekt/zivikli

Artikel 1: Die zivilgesellschaftlichen Stimmen in der Klimapolitik – Einblicke in die politische Beteiligung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in Kolumbien, Georgien und der Ukraine.

Artikel 2: Fracking in Kolumbien: ein lokaler und globaler Kampf in den Sümpfen des Magdalena-Flusses

Artikel 3: Wird das Wasser knapp in der Ukraine?

Artikel 4: Wasserkraftwerke - Lösungen für die Energieunabhängigkeit Georgiens?

[1] Der Begriff Zivilgesellschaft umfasst alle Einzelpersonen, Netzwerke, Bewegungen, Gruppen und Organisationen, die sich von der Regierung und der Privatwirtschaft unterscheiden und nicht gewinnorientiert sind. Die Zivilgesellschaft ist sehr heterogen und agiert auf zahlreichen Ebenen und zu unterschiedlichen Themen auf der Grundlage gemeinsamer Interessen, Ziele und Werte.

Eine zivilgesellschaftliche Organisation ist eine informelle oder formelle Gruppe von Menschen, die dem allgemeinen Interesse (z. B. dem Umweltschutz) dient und nicht mit der Regierung oder der Privatwirtschaft in Verbindung steht. Sie hat u.a. die Rolle eines Vermittlers zwischen der Regierung / den Behörden und den Bürger*innen.

Eine Nichtregierungsorganisation (NGO) ist eine Art der zivilgesellschaftlichen Organisation, die auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene zu bestimmten Themen arbeitet und organisiert ist. In Abgrenzung zu informellen zivilgesellschaftlichen Gruppen oder Initiativen ist eine NGO eine formelle Einrichtung mit klarer Struktur, z. B. in Form eines eingetragenen Vereins.

Koordination: Dipl. Geoökologin Larissa Donges, Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU) e.V.