B.Sc. Umweltnaturwissenschaften und M.Sc. Geographie des Globalen Wandels in Freiburg

> M.Sc. Geographie des Globalen Wandels

Der Bachelor-Studiengang "Umweltwissenschaften"

Aus FORUM der Geoökologie 21 (1), 2010
Von Dirk Niethammer, Freiburg

Die Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hat zum Wintersemester 2009/10 den neuen B.Sc.-Studiengang Umweltnaturwissenschaften eingerichtet.

Hintergrund

Umweltprobleme stehen heute mehr denn je im Brennpunkt des öffentlichen Interesses. Die bereits begonnenen globalen Klimaveränderungen mit ihren unübersehbaren Auswirkungen, übermäßige Inanspruchnahme und Kontaminationen von natürlichen Ressourcen wie Boden, Wasser und Luft, drohende Auseinandersetzungen gerade um die zunehmend knapper werdende Ressource Wasser und andere Probleme bedrohen weltweit die Stabilität und nachhaltige Nutzungsfähigkeit unserer Ökosysteme. Die damit verbundenen Umweltthemen sind grundsätzlich interdisziplinär, d.h. sie erfordern zu ihrer Lösung Kenntnisse in einer Reihe verschiedener Fachdisziplinen.

Mit dem Studiengang Umweltnaturwissenschaften soll erreicht werden, dass Studierende am Ende ihres Studiums eine umfassende Kenntnis der verschiedensten Ansätze der Naturwissenschaften haben, um kompetent zu grundlegenden und aktuellen Umweltfragen Stellung beziehen und diesbezügliche Handlungsalternativen entwickeln zu können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den naturwissenschaftlichen Aspekten, jedoch soll auch zumindest ein Grundeinstieg in geschichtliche, politische und wirtschaftliche Aspekte erfolgen, da Umweltfragen stets auch in diesen Kontext eingebettet sind. Die Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften in Freiburg kann dabei auf ein umfangreiches Kompetenznetz der hier tätigen Forscher und Lehrenden zurückgreifen und zudem einzelne Spezialkompetenzen aus anderen Fakultäten abrufen. Damit denken wir, dem Ziel einer umfassenden, umweltbezogenen Ausbildung sehr nahe kommen zu können. Im gesamten Studiengang besteht ein enger Praxisbezug, Exkursionen und Geländeübungen gehören ebenso zum Programm wie Laborpraktika oder Gastbeiträge aus der Berufspraxis.

Grundstruktur der Module im B.Sc.-Hauptfach Umweltnaturwissenschaften und der möglichen Nebenfächer an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Studieninhalte und Kompetenzen

Die Studierenden sollen Fachkompetenzen in den verschiedensten Bereichen erwerben, wobei in der Gesamtkonzeption die fachlichen Synergien zu den Nachbarstudiengängen Geographie und Waldwirtschaft und Umwelt in vollem Umfang ausgenutzt werden. Im Einzelnen wird die Vermittlung von Fachwissen und Fertigkeiten in folgenden Bereichen angestrebt (vgl. Abbildung 1):

  • Grundlegende naturwissenschaftliche Kenntnisse (Mathematik, Physik, Chemie, Zoologie, Botanik, Mikrobiologie, Bodenkunde, Ökologie etc.)
  • Verständnis der ökologischen und biologischen Gesetzmäßigkeiten von Ökosystemen
  • Verständnis der Bedeutung von Umweltfaktoren für Klima, Boden, Wasser- und Luftqualität und deren Rückwirkung auf die Umwelt
  • Grundlegende Kenntnisse statistischer Methoden, Informatik, Tabellenkalkulation, Datenbanken und Datenmanagement
  • Umgang mit Chemikalien und Gefahrenstoffen sowie quantitative Analyse von Stoffgemischen im Labor
  • Grundlegende Kenntnisse der Kartographie, Fernerkundung und Geographischer Informationssysteme
  • Grundlegende Kenntnisse unterschiedlicher Aspekte der Landespflege (Ökologie, Historie, Landnutzung, Normen, Planung und Kartographie)
  • Grundlegende Kenntnisse geo-morphologischer Formenvielfalt und einzelner geomorphologischer Forschungstechniken
  • Geschichtliche, wirtschaftliche und politische Aspekte von Umweltproblemen und Umweltvorsorge
  • Verständnis der Bandbreite mikrobieller Lebensformen, der ökologischen Rolle ihrer Stoffumsetzungen in verschiedenen Ökosystemen und des experimentelle Umgangs mit Mikroorganismen
  • Fachwissen zu Stoffkreisläufen und deren Auswirkungen auf Umweltsysteme in verschiedenen räumlichen und zeitlichen Skalen
  • Fachwissen zu Modellen und zur Umweltsystemmodellierung.

Profilbildung

Eine Besonderheit der Studienstruktur ist die Möglichkeit, sich passend zum Hauptfach Umweltnaturwissenschaften ein individuelles Profil zuzulegen. Einerseits kann durch die Wahl eines der Nebenfächer

  • Umwelthydrologie
  • Meteorologie und Klimatologie
  • Naturschutz und Landschaftspflege
  • Internationale Waldwirtschaft

ein zusätzliches Themenfeld fachlich vertieft studiert werden. Durch die Festlegung von speziellen Zeitfenstern ist eine Studierbarkeit mit jeder Kombination garantiert. Aber auch der Wahlpflichtanteil mit ca. 20% des Studienumfangs sowie die Themenwahl der Bachelorarbeit bieten die Chance, individuelle Stärken und Kompetenzen auszubilden und zu dokumentieren. Zusätzlich können durch das vorgesehene Praktikum (Mindestdauer 8 Wochen) Berufsfelder erkundet und wichtige Hilfestellungen für den Einstieg in den Arbeitsmarkt gegeben werden. Abgerundet wird das persönliche Profil durch Module aus dem Bereich Berufsfeldorientierte Kompetenzen, die an der Universität Freiburg fachübergreifend angeboten werden.

Außerdem ist für das 5. Semester ein "Auslandsfenster" sowohl für das Hauptfach als auch für die Nebenfächer vorgesehen, indem hier ausschließlich Module aus dem Wahlpflichtbereich bzw. dem Projektbereich liegen. Durch den Verzicht auf Pflichtmodule fällt ein größeres Problem der Anerkennung von äquivalenten und inhaltlich fest vorgeschriebenen, im Ausland erworbenen Studienleistungen weg; dagegen können über den Wahlpflichtbereich die meisten extern erworbenen Leistungen ohne große Probleme angerechnet werden. Dies bedeutet einen wesentlichen Fortschritt gegenüber der früheren Situation und ist eine wesentliche Voraussetzung zur Steigerung der Auslandsaktivitäten innerhalb des Bachelorstudiums, ebenfalls ein wichtiger Beitrag zur individuellen Profilbildung der Studierenden.

Perspektiven nach Abschluss des Studiums

Mit der Ausbildung im B.Sc.-Studiengang Umweltnaturwissenschaften soll der Einstieg in folgenden Karrierekategorien ermöglicht werden:

  • Berufe mit direktem Bezug zur individuellen Profilbildung: Ein Teil der Absolventinnen und Absolventen wird unmittelbar nach dem B.Sc.-Abschluss in beruflichen Positionen arbeiten, in denen die fachspezifischen Grundlagen (Hydrologie, Naturschutz, Meteorologie, Klimatologie, Energie und Rohstoffe etc.) aus dem Studium genutzt und umgesetzt werden können.
  • Tätigkeiten in der Forschung: Die Studiengänge vermitteln den Absolventinnen und Absolventen die notwendigen Grundlagen, um sich im Rahmen der Masterausbildung und von Doktorarbeiten auf höchstem internationalem Forschungsniveau bewegen zu können. Hier bietet gerade Freiburg mit seinem nahtlos weiterführenden Master-Studiengang Hydrologie, aber auch mit den Masterprogrammen Forest Ecology and Management und Renewable Energy Management eine interessante Auswahl, wobei die Absolventen/innen auch gern gesehene Interessenten für andere Master-Studiengänge im In- und Ausland sein werden.
  • Berufliche Karrieren, die nicht unmittelbar umweltorientiert sind, in denen aber die vermittelten Fertigkeiten zur Aneignung fachübergreifenden Wissens, die sozial-kommunikative Kompetenz und die Fähigkeit zum vernetzten Denken von entscheidender Bedeutung sind. Zudem müssen Umweltaspekte natürlich zunehmend in fast jedem Industriezweig und anderen Tätigkeitsbereichen bei Entscheidungen mitberücksichtigt werden, so dass profunde Umweltkenntnisse in den vielfältigsten Beschäftigungsverhältnissen einen Wettbewerbsvorteil darstellen werden.

Steckbrief B.Sc. Umweltnaturwissenschaften
Dauer 6 Semester
Beginn Wintersemester (Mitte Oktober)
Studienplätze Wintersemester 2009/10: zulassungsfrei
Wintersemester 2010/11: angestrebt werden 75 Plätze
ECTS-Punkte 180 (Hauptfach und Nebenfach)
Bewerbung bis 15. Juli

Weitere Informationen
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften
Fakultätsassistent Dirk Niethammer
dirk.niethammer at ffu.uni-freiburg.de
weitere Informationen zum Studiengang


Der Masterstudiengang "Geographie des Globalen Wandels"

Aus FORUM der Geoökologie 21 (2), 2010
Von Helmut Saurer, Freiburg

Der Begriff des Globalen Wandels bezeichnet eine Vielzahl von Prozessen, die durch menschliches Handeln ausgelöst wurden und sowohl im gesellschaftlichen Rahmen wie auch im Naturraum zu grundlegenden Veränderungen geführt haben. Die Auswirkungen sind von der globalen Dimension bis in die lokale Skala spürbar. In Geschwindigkeit und Ausmaß übersteigt dieser anthropogen bedingte Wandel viele natürlich ablaufende Veränderungen mittlerweile deutlich. In dem zweijährigen Masterstudiengang "Geographie des Globalen Wandels" werden spezifische Aspekte des Globalen Wandels exemplarisch vertieft, die komplexen Wirkungszusammenhänge analysiert sowie Problemlösungsstrategien diskutiert und weiterentwickelt. Der Studiengang ist forschungsorientiert, beinhaltet jedoch gleichzeitig viele Anwendungsaspekte.

Hintergrund

Seit Jahren lassen sich tiefgreifende ökologische, ökonomische, soziale, politische und kulturelle Veränderungen beobachten, die zum Prozessverständnis und zur Abmilderung unerwünschter Folgen eine spezifische integrative Auseinandersetzung damit erfordern. Vor dem Hintergrund der Bevölkerungsentwicklung und eines Trends zur Urbanisierung verschärfen sich z.B. Fragen der sozialen Armut und Ausgrenzung, der Ernährungssicherung, der Hygiene und Gesundheit, des Zugangs zu Bildung und Bildungseinrichtungen, der Aneignung von Ressourcen sowie der politischen Teilhabe und der Entwicklung von Governance-Strukturen. Der Wandel ist induziert durch die wirtschaftliche und soziale Globalisierung, die weitergehende Konsequenzen hat. Beispiele wie Klimawandel, der Verlust an Biodiversität durch die Veränderung natürlicher Landoberflächen, die sich zuspitzende Wasserproblematik sowie ganz allgemein die stoffliche Umgestaltung der Erde verdeutlichen die aktuelle Dynamik und die vielfältigen Rückwirkungen von Mensch und Gesellschaft auf natürliche Prozesse, die zum Teil immer weitreichendere Folgen in Gang setzen. Es handelt sich daher um einen komplexen und mehrfach rückgekoppelten Wirkungszusammenhang.

Eine geographische Perspektive ist geeignet, um die skizzierten Phänomene als Strukturen und Prozesse innerhalb räumlich differenzierter Zusammenhänge zu betrachten. Dabei stehen die folgenden Fragestellungen im Mittelpunkt:

  • die Untersuchung von Verflechtungen und Interdependenzen zwischen natürlichen Systemen und menschlichen Entscheidungen bzw. Eingriffen, deren Auswirkungen auf lokaler, regionaler und globaler Ebene zu beobachten sind,
  • die Erforschung von Anpassungsstrategien gesellschaftlicher und natürlicher Systeme, ihrer Resilienzen und Reaktionen sowie damit verbunden
  • die Identifizierung und Vermeidung von Risiken und Gefahren für Mensch und Gesellschaft innerhalb des "Systems Erde".

Eine Besonderheit des Globalen Wandels besteht in der raum-zeitlichen Entkopplung von Verursachern und Betroffenen. So kann der aktuelle Klimawandel als Folge der europäischen Industrialisierung angesehen werden, d.h. erst in unserer Zeit wirkt sich aus, was mehr als drei oder vier Generationen zuvor in Gang gesetzt wurde. Die gravierendsten Folgen des globalen Klimawandels werden jedoch in erster Linie künftige Generationen zu tragen haben. Dies ist einer der Gründe, weshalb sich Maßnahmen zur Global Governance in diesem Bereich nur schwer durchsetzen lassen: Die meisten Vertreter der heutigen Generation sind noch nicht spürbar betroffen. Hinzu tritt eine entscheidende räumliche Komponente: Die bedeutendsten Verursacher des globalen Klimawandels sind in den Industriestaaten beheimatet, während dessen Auswirkungen, wie z.B. der Meeresspiegelanstieg, zunächst auf kleinen Südseeinseln und dann in den küstennahen Megastädten der Dritten Welt zu spüren sein werden. Die Industriestaaten werfen sozusagen einen "ökologischen Schatten" auf die Peripherie. Damit greifen klassische Denkmuster wie das "Verursacherprinzip" nicht mehr. Ursache und Wirkung sind zeitlich und räumlich entkoppelt.

Studienverlauf

Den Studierenden des Masterstudiengangs "Geographie des Globalen Wandels" werden auf der Grundlage natur-, sozial- und kulturwissenschaftlicher Ansätze Konzepte und Theorien sowie Arbeitstechniken und Methoden vermittelt, die für ein Verständnis und eine Bewertung der Veränderungen im Zuge des Globalen Wandels relevant sind und auf deren Grundlage Lösungsansätze entwickelt werden können. Dabei wird ein Bewusstsein für die verschiedenen räumlichen, zeitlichen und sozialen Skalen geschaffen. Ein besonderes Augenmerk gilt regionalen Fallbeispielen, die aus einer geographischen Perspektive untersucht werden.

Studienverlaufsplan Master Geographie des Gloablen Wandels

Als Einführung in den Themenbereich dient die als Ringvorlesung konzipierte Veranstaltung "Global Change/Regional Response" (siehe Abbildung), in der die Themenkreise Bevölkerungsentwicklung und Urbanisierung, Klimawandel, Landnutzungswandel, Landdegradation und Desertifikation, Biodiversität und Waldnutzung, Wassernutzung, Küsten und Meere, Ressourcennutzung, Umweltwandel und menschliche Gesundheit angesprochen werden.

Die Vermittlung aktueller Methoden und Konzepte, mit denen diese Inhalte verknüpft sind, erfolgt in den Seminaren "Neuere Forschungsansätze der Physischen Geographie" und "Gesellschaftliche Dimension des Globalen Wandels". Die intensive Beschäftigung mit Fall- und Projektstudien dient dazu, die Grundlagen zur Untersuchung des Globalen Wandels exemplarisch anzuwenden und deren Potenzial zur Entwicklung konkreter Lösungsansätze zu überprüfen. Die Studierenden werden damit in die Lage versetzt, eigenständig fall- und projektbezogene Konzepte zu erarbeiten, und erwerben auf diese Weise eine fundierte methodische und konzeptionell-analytische Kompetenz.

Die Forschungsorientierung des Studiengangs wird durch die Anbindung der Veranstaltungen an laufende Forschungsprojekte erreicht, die im Kontext des globalen Wandels stehen. Im Studienverlauf sind in diesem Zusammenhang Wahlpflichtmodule sowie die gekoppelten Module "Internationale Dimensionen des Globalen Wandels" und "Projektstudie" zu nennen (vgl. Abbildung). Diese beiden Module schließen in der Regel einen Geländeaufenthalt mit ein. Die Studierenden gewinnen auf diese Weise Einblicke in die Bearbeitung von Forschungsprojekten und werden unter anderem mit den Grundlagen von Ausschreibung, Konzeption, Management und Durchführung sowie Finanzplanung von Projekten vertraut gemacht. Dadurch erhalten die Studierenden eine arbeitsmarktorientierte und zugleich forschungsnahe organisatorische Expertise.

Weiterhin wird über Wahlpflichtmodule eine individuelle Schwerpunktsetzung erreicht. Im Rahmen dieser Module kann als technisch orientiertes Bindeglied zwischen inhaltlichen, konzeptionellen und spezifisch projektbezogenen Ansätzen Gewicht auf die Geokommunikation gelegt werden. Auf diesem Arbeitsfeld kommt der Datenbeschaffung und der kritischen Datenbewertung eine besondere Rolle zu.

Die Ausbildung am Standort Freiburg zielt somit darauf ab,

  • die Themen und Inhalte von Global Change aktuell und problembezogen zu vermitteln (inhaltliche Expertise),
  • Methoden und Konzepte sowie Theorieansätze zu analysieren, die auf diese breiten Themen fokussiert werden können sowie eigene fallbezogene Analyserahmen zu entwickeln (methodisch-konzeptionelle Expertise),
  • an konkreten Fallbeispielen im Rahmen einer integrativen, transdisziplinären und auch technisch hinterlegten Umsetzung Ausschreibung, Planung sowie Durchführung von Projekten praxisnah zu erproben (organisatorische und regionale Expertise),
  • eine handwerkliche Qualifizierung im Bereich der Geomatik zu erreichen (technische Expertise).

Zielgruppe

Entsprechend des interdisziplinären Ansatzes der Thematik bietet der Studiengang eine Perspektive für Absolventinnen und Absolventen unterschiedlicher B.Sc.-Studiengänge. Neben der Geographie kommen als Basis sowohl stärker naturwissenschaftlich ausgerichtete Studiengänge wie Umweltnaturwissenschaften, Geoökologie oder Geowissenschaften in Frage als auch angewandte Kulturwissenschaften, Ethnologie oder Soziologie. Jährlich stehen jeweils zum Wintersemester sechzehn Studienplätze zur Verfügung.

Berufsfelder

Der Studiengang ist perspektivisch ausgerichtet und soll nach einem erfolgreichen Studienabschluss grundsätzlich eine Weiterqualifikation im Rahmen einer Promotion ermöglichen und damit Grundlage für Tätigkeiten in Forschungseinrichtungen sein. Die Profilierung des Studiengangs zielt darüber hinaus auf den Erwerb von Kompetenzen ab, die eine Qualifizierung für verschiedene Arbeitsfelder und Arbeitsmärkte außerhalb der Forschung sicherstellen. Diese liegen

  • im Bereich der höheren Planung und Verwaltung (Behörden und Ämter),
  • im Consultingbereich,
  • bei internationalen Organisationen wie der Food and Agriculture Organization (FAO), der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED), dem Auswärtigen Amt, dem United Nations Environmental Programme (UNEP) sowie
  • den entsprechenden EU-Organisationen wie z.B. der Europäischen Umweltbehörde (EEA),
  • bei Stiftungen und
  • im Bereich der Medien.

Steckbrief M.Sc. Geographie des Globalen Wandels
Dauer: vier Semester
Umfang: 120 ECTS-Punkte (davon 45 in Pflichtmodulen, 35 in WP-Modulen, 10 im Berufspraktikum, 30 in der Masterarbeit)
Beginn: jeweils zum Wintersemester
Bewerbung: jeweils bis 1.Juli
Plätze: 16
Sprache: deutsch
Dauer: vier Semester

Weitere Informationen
Dr. Helmut Saurer, Geographische Institute
Werthmannstr. 4, 79085 Freiburg, Tel. 0761/203-3537
helmut.saurer at geographie.uni-freiburg.de
www.master-geographie.uni-freiburg.de

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Letzte Änderung: 23.09.2010